Haarentfernung mit einem Laser-Gerät

IPL-Geräte: Darauf sollte man beim Kauf achten

IPL-Geräte gibt es viele auf dem Markt und die Hersteller loben Ihre Geräte natürlich nur in den höchsten Tönen. Es gibt aber einige Kriterien an denen man sich für eine Kaufentscheidung orientieren kann.

 

Die Technik

Die Technik ist bei allen gängigen IPL-Geräten gleich. Gebündeltes Licht mit der Wellenlänge zwischen 450 und 600 nm wird durch die Haut in die Haarwurzel geleitet, um der Haarwurzel einen Energie-Schock zu versetzen, von der sich die Haarwurzel einige Zeit erholen muss. Lies mehr zum IPL-Wirkprinzip hier. Die Technik ist mehr als 15 Jahre in kommerzieller Nutzung. Kauft man sich ein Gerät einer bekannten Marken wie z.B. Philips, Braun, Remington oder BaByliss, kann man davon ausgehen, dass dieses Gerät tut was es soll. Es sind mehr die Ausstattungsmerkmale die die Spreu vom Weizen trennen.

Ob IPL-Geräte funktionieren oder nicht hängt mehr von jeweiligen Haut- und Haartyp ab. Am besten ist es, wenn du eine helle Haut und dunkle Haare hast. Lies mehr dazu hier. Das bringt uns auch gleich zum ersten Punkt.

 

Geld-zurück-Garantie

Die Geld-zurück-Garantie ist vielleicht der wichtigste Punkt aller Kaufkriterien beim Kauf eines IPL-Geräts. Ist man nach der Behandlung von 6 Wochen nicht mit dem Ergebnis zufrieden, schickt man das Gerät einfach direkt an den Hersteller und erhält seinen Kaufpreis zurück. Diese Geld-zurück-Garantie bieten z.B. Philips und Braun an.

 

Gleitmodus

Der Gleitmodus hilft dir Zeit zu sparen. Zwischen jedem Blitz brauchen die Geräte rund 4 Sekunden bis der nächste Blitz geblitzt werden kann. Da kann eine Ganzkörperbehandlung ganz schön lange Zeit verbrauchen. Im Gleitmodus hingend setzt du das Gerät nicht von der Haut ab, sondern fährst über sie. Die Blitze werden dabei z.B. beim BaByliss G940E alle 1,7 Sekunden erzeugt.

 

Hauttonsensor

Ein eingebauter Hauttonsensor besitzen eigentlich alle Geräte. Mit ihm prüft man welchen Hautton man besitzt und welche Energiestufe man einsetzen sollte. Hält ma sich nicht an diese Vorgaben, kann man sich die Haut verbrennen.

Einen Unterschied gibt es lediglich beim Braun Gillette Venus. Der Hauttonsensor überprüft in regelmäßigen Abständen die Bräune und stellt automatisch den korrespondierenden Energielevel ein.

 

Kontaktsensor

Ein Kontaktsensor ist eine Sicherheitseinrichtung. Nur wenn der Kontaktsensor dem IPL-Gerät sagt, dass voller Kontakt zur Haut besteht arbeitet das Gerät. Sitzt das Lichtfenster z.B. schräg auf der Haut, kann man sich nicht nur die Haut, sondern auch die Augen schädigen. Abgesehen davon das die Wirkung auf die Haare ausbleibt.

 

Präzisionsaufsatz

Hier kommt es darauf an für welche Regionen man sein IPL-Gerät benutzen möchte. Aber prinziell sollte mindestens ein Präzisionsaufsatz für das Gesicht im Lieferungfang enthalten sein. Es gibt auch Geräte die zusätzlich zum Gesichtsaufsatz noch einen Bikiniaufsatz mitliefern, wie z.B. beim Remington i-Light Prestige.

 

Netzbetrieb

Der Netzbetrieb ist nicht zwingend erforderlich und je nach Anwendungsfall sogar unrelevant. Möchte man z.B. nur einige Stellen am Körper oder Gesicht behandeln, bekommt man bestimmt mit der Akkudauer keine Probleme. Möchte man aber z.B. als Mann eine Ganzkörperbehandlung durchführen, ist ein Netzbetrieb sicher ein Muss.

 

Da es kein Gerät gibt die alle Kriterien erfüllen, muss man selbst für sich entscheiden welche der Kriterien wichtig sind. Möchte man wie gesagt, z.B. nur seine Beine mit der IPL-Haarentfernung behandeln, wird man sicher mit einem Akkubetrieb nie Probleme bekommen, genau wie man in diesem Fall auf einen Präzisionsaufsatz gut und gerne verzichten kann.


Quellenangabe Beitragsbild:

© anikanes / Fotolia.com

Laser Haarentfernung Vergleich

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